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Studio Essen
Nachrichten
Wer sich traut, kann jetzt wieder draußen planschen und schwimmen: zum Beispiel im Essener Grugabad, im Freibad Wolfssee in Duisburg, im nostalgischen 50er-Jahre Bad in Hattingen oder im Strandbad Lörick in Düsseldorf. Falls Sie ein bisschen wasserscheu sein sollten: Im Seasidebeach am Essener Baldeneysee ist Baden nicht erlaubt- dort machen weißer Sand und Palmen Vorfreude auf den Sommer! Samstag und Sonntag: Grugabad Essen, Norbertstr. 124, 8-20 Uhr, Erw. 4 Euro. Freibad Wolfssee, Kalkweg 26 Duisburg-Wedau, 10-20 Uhr, Kinder bis 13 J. 2,50 Euro; ab 17 J. 4 Euro. Freibad Hattingen, Marxstr., 8-20 Uhr, Erw. 3,50 Euro. Strandbad Lörick, Niederkasseler Deich 285, Düsseldorf, 9-20 Uhr, Erw. 3,60 Euro. Seaside-Beach Essen, Freiherr-vom Stein-Str. 384, 10 bis 22 Uhr.
Am Sonntag bieten viele Museen an Rhein und Ruhr spezielle Führungen und Veranstaltungen, einige davon kostenlos. In der Ludwigsgalerie in Oberhausen machen Besucher gemeinsam Hausmusik, im Essener Ruhrmuseum gibt es auch spannende Führungen für Kinder, die bei einer Rallye Eiszeittiere und „Hüttenflöhe“ kennen lernen und auf den Hund kommen können. Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, ab 11 Uhr, Hausmusik im Rahmen der „At Home-Ausstellung“ von 15 bis 18 Uhr. Ruhrmuseum Essen, Zollverein A 14 (Schacht XII, Kohlenwäsche), Gelsenkirchener Str. 181, 10 bis 20 Uhr, Erw. 6 Euro, Kinder: 4 Euro, Führungen am Internationalen Museumstag kostenlos.
Für Musicalfans, die sich nicht entscheiden können. Bei „Musical Magic“ präsentieren professionelle Musicalsänger und Laien einen Mix der beliebtesten Highlights aus Musicals wie „Tarzan“, „Elisabeth“, „Tanz der Vampire“ oder „Dracula“. Evangelisches Gemeindezentrum Duisburg-Neudorf-West, Gustav-Adolf-Str. 65, Samstag, 19 Uhr. Eintritt frei, allerdings wird um eine Spende für die Sanierung der Christuskirche in Duisburg-Neudorf gebeten.
Gewerkschaften, Betriebsräte oder Landespolitiker – die Kritik an Opel lässt nicht nach. Die IG Metall spricht von Wortbruch und Landeswirtschaftsminister Voigtsberger fordert vom amerikanischen Mutterkonzern General Motors ein klares Bekenntnis zu den Standorten, auch zum Opel-Werk Bochum. Der IG Metall Vorsitzende Huber forderte GM auf, endlich das gesamte Sanierungskonzept zu veröffentlichen und Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufzunehmen. Bochums Betriebsrat Einenkel sagte, er habe viele Fragen an Opelchef Stracke, der am Montag nach Bochum kommt. Allerdings habe er nur wenig Hoffnung auf zufriedenstellende Antworten. Opel wird den Astra zukünftig nur noch im Ausland bauen. Die Entscheidung könnte das Aus für Bochum bedeuten.
Der Essener Energiekonzern RWE und dessen scheidender Chef Jürgen Großmann sind vom russischen Energie-Unternehmen Sintez auf 675 Millionen Euro Schadenersatz verklagt worden. Das Landgericht in Essen bestätigte einen entsprechenden Bericht der Wirtschaftswoche. Grund soll ein gescheitertes Joint-Venture sein, das RWE 2008 den Eintritt in den russischen Markt ermöglichen sollte.
Am Samstagabend beginnen die Mülheimer Stücke. Der Dramatikerwettbewerb zeichnet neue deutschsprachige Theateraufführungen und deren Autoren aus. Mehr als 120 Stücke sind im Wettbewerb. Ein Schwerpunktthema sei in diesem Jahr die Familie, erklärte Jurysprecher Till Briegleb. Erstmals nimmt der umstrittene Autor Peter Handke teil. 2005 hatte er es noch abgelehnt, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Sein neues Stück „Immer noch Sturm“ eröffnet das Festival. Zu den Nominierten gehören auch Erfolgsautor Roland Schimmelpfennig oder die als Shooting Star der Dramatikerszene gefeierte gebürtige Essenerin Anne Lepper. Zum dritten Mal gibt es auch die Kinderstücke. Sie befassen sich mit Verlust und Tod, Kinder gehen daraus dennoch als Helden hervor. Die mit insgesamt 25.000 Euro dotierten Preise werden kommenden Monat nach öffentlicher Jury-Diskussion vergeben.